Die Topografie des Gartensiedlungsgebiets
wird durch eine neu geschaffene sanfte Hügellandschaft charakterisiert, die unter Verwendung des Aushubs wie Dünen modeliert wird. So entstaht am Stadtrand eine Landschaft mit einer besonderen Identität:
Die Häuser sind eingebettet in eine Raum-
sequenz von weichen Hügeln und Mulden, in einen Hain aus Obstbäumen ergänzt durch Gemeinschaftsräume, die in Form von Glashäusern und Mostkellern, Werkstätten
und Aktionsräumen Platz bieten.

Durch die neu geschaffene "plastische" Landschaft bietet sich die Möglichkeit die 61 Einfamilienhäuser "am Hang" zu entwickeln. Die Bebauung "spielt" mit der Geländekante und bringt durch unterschiedliche Kombinationen zweier Grund-
typen eine Vielzahl von Konfigurationen, mit unterschiedlichen Qualitäten mit sich.
Somit wird eine differenziert- rhythmische Gebäudetypologie erzeugt, die in einer Abfolge von gekoppelt und freistehenden Kombinationen der Bebäude immer wieder variierende Siedlungsbilder erzeugt. dabei wird besonders auf eine aufgelockerte Erdgeschoßzone Wert gelegt, die Aufstandsflächen der Gebäude werden reduziert, und so die visuelle Verbindung der Verkehrserschließungs-
flächen mit der Gartenlandschaft durch die Bebauung hindurch ermöglicht.
Projekttitel: Gartensiedlung Pelargonienweg
Architekt, Architektin, Architekturbüro:
Josef Weichenberger architects + Partner
aus: Wien
Fotonachweis:
Lisa Rastl
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