Der Baukörper des Hotels entwickelt sich entlang der Straße und ist vom zentralen Knotenpunkt leicht von der Straßenflucht weggeknickt. Der ausknicken aus der Straßenflucht gibt dem Baukörper eine stärkere Präsenz von der Bundesstraße aus.
Im Knickpunkt befindet sich der zentrale Knotenpunkt des Hotels, die Lobby, der Eincheckautomat, die außenliegende Erschließung. Die Vorgehängte Fassade dient sowohl als Witterungsschutz für diesen Erschließungsbereich als auch Sicht,- und Lärmschutz zur Straße. Die Perforation der Exterior Platten nimmt das Logo des Hotels auf und gibt es in einer verspielten, abstrahierten Form wieder.

Es bilden sich spannende Innen- und Außenräume, sie gehen einen Dialog miteinander ein. Das Ergebnis hat Designhotelcharakter ohne vergänglich modisch zu sein.
Niedrig gehaltene Baukosten waren die Voraussetzung für moderate Zimmerpreise des kleinen Hotels. Die Zimmer sind mit einer Größe von rund 14m2 - Doppelzimmer, 10 m2 - Einzelzimmer auf ein Minimum reduziert ohne jedoch klein zu wirken, dafür sorgt die Kombination von Farbe und „offenen" Sanitärräumlichkeiten, die nur durch Glaswände vom Zimmer getrennt sind.
„So übernachtet man heute. Selbst Einchecken rund um die Uhr. Kein langes Warten." so wirbt das Hotel Caldor unweit der Wiener Stadtgrenze im niederösterreichischen Münchendorf. Ein brach liegendes Grundstück 8 Minuten von der Wiener Stadtgrenze und nur wenige Minuten vom Einkaufszentrum SCS entfernt war die Voraussetzungen für den Bauherrn die Idee eines Self Check In Hotels zu entwickeln. Das Grundstück lieget direkt an der Bundesstraße B 16.
Projekttitel: Hotel Caldor
Architekt, Architektin, Architekturbüro:
Söhne & Partner Architekten
aus: Wien
Fotonachweis:
Severin Wurnig
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