Das Grundstück befindet sich in unmittelbarer Nähe der Frankfurter Zeil. Mit dem denkmalgeschützten Gebäude „Stadt Cassel“ schliesst es an die Große Friedberger Straße an und steckt sich durch den Block.
Im Blockinneren bilden 5 Gebäude ein Ensemble um einen neu gestalteten Gartenhof. Auf der gegenüberliegenden Seite bildet ein Wohn- und Geschäftshaus aus den 50er Jahren an der Schäfergasse das Entreé zu dem revitalisierten und einer halböffentlichen Nutzung zugeführten Areal
Bauteil 1
Denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäfsthaus ‚Stadt Cassel’
Geschäftsräume für LEPTIEN 3

Haus „Stadt Cassel“
Das Erdgeschoß des Gebäudes aus dem Anfang des 20. Jhdts. wurde komplett entkernt, sodaß eine großzügige Ladenfläche mit großer Raumhöhe entstand. Zusätzlich wurde diese durch einen Erweiterungsbau im Innenhof ergänzt.
Die Obergeschosse werden wie zuvor als Wohnungen genutzt, nachdem auch die Grundrisse grundlegend modernisiert und das Gebäude mit einem Aufzug versehen wurde.
Die Fassade wurde aufwendig restauriert und die durch Kriegseinflüsse entstandenen Schäden beseitigt.
Die großflächige Schaufensterverglasung im Erdgeschoß mit der markanten Deckenhöhe des daran anschliessenden Ladengeschäftes verleihen dem Gebäude eine auffallend großstädtische Wirkung.
Bauteil 2
Neubau mit Tiefgarage
Erweiterung der Geschäftsräume LEPTIEN 3

Erweiterung
Das Blockinnere wird durch die additiv gegliederte Kuben – Struktur des Erweiterungsbaues bestimmt.
Das Erdgeschoß ist als Ladenfläche durchgängig, im 1.OG ordnen sich die Büros an die durch die Struktur vorgegebenen Lichthöfe.
Die Fassade ist mit Basaltlava verkleidet, die mit dem Basaltbelag der Hoffläche eine monolithische Einheit bildet. Diese Wirkung dient auch der Beruhigung der sehr heterogenen umgebenden Bebauung. Große ‚Schaufenster’ stellen wechselseitig den Bezug zwischen Innenraum und dem begrünten Gartenhof her.
Bauteil 3
Umbau und Modernisierung einer ehem. Glas – Lagerhalle
für Galerie Bärbel Gräßlin
Galerie
Die seinerzeit als Glaslager genutzte Halle mit großflächiger Industrieglas – Fassade wurde zur Kunstgalerie umgenutzt. Der Raum wurde entkernt und mit einem neuen Dach mit großen Oberlichtern versehen.
Zwei aufgeständerte Betonkuben, die als Büro und Besprechungsraum genutzt werden bestimmen den Eingangsbereich, der durch eine freistehende Wandscheibe vom Ausstellungsraum abgetrennt wird. Der großzügige Raumeindruck entsteht durch die vollständige Ablesbarkeit des Raumes, in den die einzelnen Elelmente frei hineingestellt wurden.
Die Ausstellungsfläche wird durch eine abgehängte Rasterdecke sowohl mit natürlichem als auch mit künstlichem Licht versorgt.
Bauteil 4
Umbau und Modernisierung Hinterhaus
zum Wohn- und Geschäftshaus

Bauteil 5
Umbau und Modernisierung Schäfergasse 46
Wohn- und Geschäftshaus mit Gastronomie

Hinterhaus
Das Wohn- und Geschäftshaus im Hof wurde saniert und mit einem Ladengeschäft im EG wieder seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt. Es ergänzt den ensembleartigen Charakter der Anlage und trägt zur Öffentlichkeit der Nutzung des Innenhofes bei.
Bauteil 4
Umbau und Modernisierung Hinterhaus
zum Wohn- und Geschäftshaus

Bauteil 5
Umbau und Modernisierung Schäfergasse 46
Wohn- und Geschäftshaus mit Gastronomie

Hinterhaus
Das Wohn- und Geschäftshaus im Hof wurde saniert und mit einem Ladengeschäft im EG wieder seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt. Es ergänzt den ensembleartigen Charakter der Anlage und trägt zur Öffentlichkeit der Nutzung des Innenhofes bei.
Projekttitel: Zeilhöfe Frankfurt
Architekt, Architektin, Architekturbüro:
dreissigacker architekten bda
aus: Frankfurt am Main
Diesem Projekt sind redaktionell folgende Stichworte zugeordnet:
Beton, Glas, Atelier, Umbau, Erweiterung, Kultur, Gewerbe
Fotonachweis:
Rubert Metsch, Frankfurt am Main
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