*Radhaus Erfurt

Fahrradstation
am Willy-Brandt-Platz


Das Thema einer Fahrradstation verspricht
Mobilität und Dynamik im Kontrast mit Fixierung …

diesem Motiv folgend wurde ein schlanker Baukörper entwickelt,
der auf dem keilförmigen Grundstück entlang der Grenze
zur Erschliessungsstrasse plaziert wird.

Städtebaulich werden funktionsspezifische Räume beidseits
des Gebäudes geschaffen. Neben der erforderlichen verkehrstechnischen Erschliessung entlang des Direktionsgebäudes kann zusätzlich
zur Bahndammseite ein Bereich mit Aufenthaltsqualität (Velo-Garten)
geschaffen werden.

Die transluzente Fassade für das ca. 70 m lange, 6 m breite
und zwischen 3 und 8m hohe Gebäude wurde komplett aus
hochgedämmten, neuentwickelten 8-Kammer Polykarbonatplatten
hergestellt, die partiell mit Folienornamenten bzw. Bildmotiven
in Gold - und Silbertönen ergänzt werden.







Unter dem langen Dach sind 260 Stellplätze
(Doppelparker), 32 Fahrradboxen und weitere
6 Stellplätze für Leihräder angeordnet.

Das Fahrradparkhaus ist das erste in dieser Art
und Kombination mit Imbiss, Werkstatt und Büro
in Thüringen.

Das Gebäude fungiert nun neben der Funktion als
Fahrradparkhaus am Bahnhof mit Imbißfunktion als
"leuchtender Schuppen" zur Sicherung einer bis dato
als Restfläche problematischen Fläche im
unmittelbaren Bahnhofsumfeld.
Projekttitel: *Radhaus Erfurt
Architekt, Architektin, Architekturbüro:
Osterwold-Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA
aus: Weimar
Fotonachweis:
Steffen Groß, Weimar
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