Ein 1977 gebautes Studentenwohnheim entsprach wegen der schlechten Gebäudedämmung, konstruktiven Schäden in der Fassade, einer veralteten Gebäudestruktur mit 16 Personen großen Wohngruppen etc. nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Der notwendige radikale Umbau, 25% günstiger als ein Neubau, wurde nach Zusage der Fördermittel durch das Land NRW durchgeführt.

Mit dem Umbau wurden die Wohngruppen in überwiegend Einerappartements umstrukturiert, die beiden ursprünglichen, nicht differenzierten, anonymen Wohnmaschinen für je über 300 Studenten, in vier Flügel und „familiäre“ Einheiten auf den einzelnen Ebenen geteilt.

Mit der Sanierung der Anlage zu einem „Passivhaus“ wird erstmalig in einem Umbau dieser Größenordnung bewiesen, dass sich dieser Standard auch im mehrgeschossigen Wohnungsbau realisieren lässt. Der Heizwärmebedarf konnte auf ca. 10% des Bestandsbedarfs reduziert werden.
DIE VERWANDLUNG
Durch Rückbau des Kernbereiches mit den Gemeinschaftsbädern und Küchen sowie durch den Anbau neuer Fassaden vor einem vorgesetzten Betonrahmen wurde das Gebäude an heutigen Wohnkomfort mit individuellen Bädern und Küchen angepasst.
DAS ENERGIEKONZEPT
Nicht zuletzt durch die konsequente Trennung gedämmter Wohnbereiche und ungedämmter Erschließungsbereiche konnte erstmalig bei einem Umbau dieser Größe die Möglichkeit der Realisierung eines Passivhausstandards nachgewiesen werden.
DIE UMSETZUNG
Höchste Qualität bei Bauausführung sind Voraussetzung und maßgeblicher Vorteil energieopt. Gebäude. Die Sicherstellung der Ausführungsqualität wurde durch hohen Vorfertigungsgrad insbesondere der Fassaden erreicht.
Urheber:
Petzinka Pink Düsseldorf
Prof. Karl-Heinz Petzinka, Thomas Pink
in Zusammenarbeit mit
Architektur Contor Müller Schlüter, Wuppertal
Michael Müller, Christian Schlüter
Architekten BDA
Projekttitel: Studentenwohnheim NEUE BURSE
Architekt, Architektin, Architekturbüro:
Architektur Contor Müller Schlüter
aus: Wuppertal
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